BDSM und Feminismus

Heute ist mir zufällig ein Artikel aus dem letzten Jahr über den Weg gelaufen, bei dem ich nicht weiß, ob ich darüber lachen oder weinen soll. Hätte ich Zeit und Lust, könnte man den Artikel so richtig schön zerpflücken.

Aber lest selbst:

Die Störenfriedas

Es ist aber immer wieder erstaunlich bis erschreckend, dass Feministinnen so große Probleme mit BDSM haben. Ich selbst empfinde es als höchst feministisch, mich ganz bewusst für meine Sexualität entscheiden zu können – abseits aller gesellschaftlichen Normen und Erwartungen.

Würde man hingegen von mir verlangen, meine Sexualität nicht mehr auszuleben, da sie nicht feministisch oder gar krank ist, dann wäre es in etwa so, als würde man einen homosexuellen Menschen raten, doch bitte hetero zu werden.

Natürlich gibt es schwarze Schafe in der BDSM-Männerwelt. Wahrscheinlich sogar mehr als uns allen lieb ist. Natürlich gibt es einige (pseudo-)dominante Männer, die ihr patriarchalisches Weltbild hinter dem Deckmantel BDSM verstecken (oder sogar offen dazu stehen). Aber das kann man doch bitte nicht verallgemeinern.

Aber auch hier muss man sagen: Diese Männer sind nicht nur in der BDSM-Welt zu finden.

Deshalb kann ich nur sagen: Augen auf und Gehirn an bei der Partnerwahl. Egal ob man nun BDSMler oder Stino ist.

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