24/7 – jeden Tag und jede Nacht

Die Vorstellung, das eigene Rollenverständnis, die Neigung und die Leidenschaft über gelegentliche Sessions hinaus ausleben zu können, wirkt auf viele faszinierend. Ist es nicht ein Zugewinn, wenn man das, wonach man sich sehnt, ständig verfügbar hat? An vierundzwanzig Stunden und an sieben Tagen in der Woche!

Und so sieht die Vorstellung von ›24/7‹ oft in Wunschgedanken aus: Top bestimmt alles, kann jederzeit verlangen, strafen und benutzen, was ihm gehört. Bottom dagegen hat viele strenge Vorschriften, aber keinerlei Rechte, steht immer zur Verfügung und wird dauerhaft überwacht.

Aber funktioniert das wirklich? Und wenn ja, wie?

Jona und Devana unterhalten sich über das Thema ›24/7‹, das im BDSM-Kontext und in der daraus erschaffenen Gedankenwelt häufiger vorkommt, als man meint. Aus eigener Erfahrung erzählen sie von Vorteilen und Nachteilen, die sich aus der Beziehungsform ›24/7‹ ergeben, und nennen einige Möglichkeiten, das dauerhaft machtverteilte Zusammenleben für beide Seiten auszugestalten. Sie reden darüber, wie sie persönlich den Begriff ›24/7‹ für sich definieren, wie das auch im Alltag lebbar bleibt, wo Grenzen liegen und was geschehen kann, wenn man diese überschreitet.

Und letztendlich geht es auch um die Frage: Warum macht man so etwas eigentlich?

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